Alles, was für Sie in puncto Hausgeräte gut zu wissen ist

Schaumberge vermeiden

Obacht bei konzentrierten Flüssigwaschmitteln

Achtung: Auch Flüssigwaschmittel sind gemäß EU-Vorgaben immer stärker konzentriert, denn das spart Plastik-Verpackung. Manchmal reichen 10 ml Waschmittel – das ist nur 1 Esslöffel voll! Bevor also aus Ihrer Maschine die Schaumberge quellen, besser mal wieder auf die Dosierungsempfehlung gucken :-)

Fisch im Kühlschrank

Wo bleibt er am längsten frisch?

Packen Sie Lebensmittel im Kühlschrank auch stets dahin, wo gerade Platz ist? Sollten Sie nicht, denn so klein Ihr Kühlschrank auch sein mag – es ist darin nicht überall gleich kalt. Roher Fisch und rohes Fleisch zum Beispiel gehören nach unten, wo es am kältesten ist. Je nach Kühlschrankmodell ist dies auf der Glasplatte über dem Gemüsefach oder im zweiten Fach von unten. Sie verstehen nur Bahnhof? Fragen Sie uns!

Übrigens: Wenn Sie den Fisch spätestens am Folgetag zubereiten, können Sie ihn in der Verpackung lassen, in die ihn der Verkäufer gewickelt hat. Andernfalls ist es besser, den Fisch auszupacken und unter einer Glasglocke auf einem Glasteller im Kühlschrank zu lagern. So vermeiden Sie Kondenswasser direkt auf der Fischhaut.

Waschmaschine keimfrei halten

Pulver und Perlen sind besser als Flüssigwaschmittel

Eine Studie an der Hochschule Rhein-Waal belegt, dass Waschmaschinen zur Keimschleuder werden können, wenn man ausschließlich mit Niedrigtemperaturprogrammen unter 40° Grad Celsius wäscht. Die Wissenschaftler prüften die Wirkung verschiedener Waschvorgänge auf Keime. Dabei stellten sie zusätzlich fest, dass pulver- oder perlenförmiges Vollwaschmittel Keimen weitaus stärker zu Leibe rückt als Flüssigwaschmittel.

Hin und wieder bei 60° Grad Celsius zu waschen, empfiehlt sich ebenfalls. Es ist nicht zuletzt um einiges umweltfreundlicher als entsprechende Keimtöterflüssigkeiten ins Weichspülfach zu geben. Wäsche aus Baumwolle verschleißt unter Zugabe solcher Zusätze auch weitaus schneller als unter hohen Temperaturen.

Urlaubsfunktion beim Kühlschrank

Nicht nur in den Sommerferien praktisch

Urlaubsfunktion beim Kühlschrank: Wer kennt sie? Falls nicht: Dank dieser Funktion brauchen Sie Ihren Kühlschrank nicht mehr auszuschalten, wenn Sie während Ihrer Abwesenheit Strom sparen möchten. Denn bei aktivierter Urlaubsfunktion stellt sich das Gerät auf 15 Grad Celsius. Eier, Butter oder Marmelade sind bei dieser Temperatur ausreichend gekühlt, und es kann kein Schimmel entstehen. Fragen Sie uns jederzeit nach Kühlschrankmodellen mit dieser Funktion!

BH-Bügel auf Abwegen

Gefahr für die Waschmaschine

Keine Seltenheit, dass ein BH-Bügel in der Waschmaschine auf Abwege gerät und – befördert von Wasser und Umdrehung – durch eine der Trommelöffnungen zwischen den Maschinenteilen landet, zum Beispiel an den Heizstäben, der Pumpe oder dem Abfluss-Schlauch.

Lassen Sie den BH-Bügel keinesfalls dort verenden. Er kann sich leicht verhaken und auf Dauer Schläuche, Heizstäbe oder Pumpe beschädigen. Rufen Sie uns an, wir entfernen ihn für Sie. Vorbeugend sollten BHs stets in Wäschebeuteln gewaschen werden und am besten nicht zu stark geschleudert.

inductionAir Plus von Siemens

Design, das den Atem raubt. Und jederzeit frische Luft garantiert.

Genießen Sie attraktive Vorteile mit dem neuen inductionAir Plus von Siemens

  • Bereit für jede Art von Kochgeschirr, bereit für Ihre Art zu kochen: Dank nahtlos integriertem Dunstabzug und viel Platz für extragroßes Kochgeschirr.
  • Ein Kochfeld, das sich Ihren Wünschen anpasst: varioInduktion erkennt automatisch Größe und Form des Kochgeschirrs. Per Fingertipp lassen sich zwei Zonen einfach zu einer extragroßen Kochfläche zusammenschalten.
  • Intelligente Sensortechnik für intuitives Kochen: Ob saftige Steaks oder zartes Gemüse – der Bratsensor Plus kennt die perfekte Pfannentemperatur und hält sie automatisch konstant. Dank dem optional erhältlichen Kochsensor Plus kocht Ihnen nichts mehr über, da dieser je nach Temperatur ganz automatisch nachjustiert. Der Luftgütesensor misst permanent die Dunst- sowie Geruchsbelastung und passt die Lüftungsstufe automatisch an.
  • Ein innovativ platzsparendes Konzept: Weil kein externer Dunstabzug erforderlich ist, lassen sich Kücheninseln mit Blick auf den Wohnraum ausrichten. Außerdem lässt sich das System auch unter Dachschrägen, Fenstern und in 60 cm Standardschränke integrieren.
  • Keine Arbeit bei der Reinigung: Der dreifache Überlaufschutz verhindert, dass Flüssigkeit ins Innere gelangt. Sollte einmal etwas umfallen, wird alles in einem Behälter aufgefangen. Die gesamte Abzugseinheit passt dann problemlos in den Oberkorb der Spülmaschine.
  • Intuitive Bedienbarkeit, inspirierende Konnektivität: Über den Dual lightSlider haben Sie alle Kochzonen und den Abzug mit nur einem Finger unter Kontrolle. Home Connect erweitert das Kocherlebnis um vielfältige Services und ermöglicht die Steuerung Ihres Hausgerätes ganz bequem über die Home Connect App.

Kochfelder in Übergröße

Perfekte Kontrolle. Freiheit beim Kochen. Auf speziellen Induktionskochfeldern finden auch übergroße Töpfe und Bräter ihren Platz.

Das AEG MaxiSense-Kochfeld liefert gleichmäßige Hitze über eine Fläche groß genug für eine riesige Pfanne. So wird gewährleistet, dass auch übergroße Töpfe und Bräter über ihren gesamten Boden mit Hitze versorgt werden. So können Sie sich jedes Mal auf ein perfektes Ergebnis verlassen. 90 cm breite Kochfelder bieten mit einer 27 cm Durchmesser Paella-Kochzone Flexibilität in größter Form.

Kochen mit Induktion ist energiesparend, denn sobald der Topf vom Herd genommen wird, wird die Energiezufuhr gestoppt. Ein Öko-Timer hilft zusätzlich beim Energiesparen, indem die Kochzone bereits vor der eingestellten Zeit deaktiviert wird, um die vorhandene Restwärme effizient und ökologisch zu nutzen.

Steuerung mit Fingerspitzengefühl

Um das AEG MaxiSense-Kochfeldzu steuern, genügt es, das Touch-Control-Bedienfeld anzutippen und die gewünschte Leistungsstufe und alle Komfortfunktionen direkt anzuwählen. Eine Slider-Funktion erlaubt es, die gewünschte Einstellung im bequemen Gleiten wie mit einem Regler treffen.

 

Sie wollen mehr wissen? Weitere Informationen rund um Induktionskochfelder gibt es bei: Steffen Labitzke. Rufen Sie doch einfach an: 035876-42819

Gaggenau Backofen 451 mit Backstein, darüber Dampfbackofen, darunter eine Wärmeschublade (Foto: Gaggenau)

Steinofen-Effekt in der eigenen Küche

Schöne Kruste und mehr:

Mit einem Backstein erzielt man hervorragende Backergebnisse, vor allem bei Pizza, Brot und Brötchen. Der Grund: Ein Backstein speichert die Wärme über einen langen Zeitraum und wirkt so Temperaturverlusten im Ofen entgegen. Außerdem stabilisiert Hitze von unten den Teigling und ist besonders förderlich für den Ofentrieb. Das Backgut bekommt eine schöne Kruste und wird sehr gleichmäßig durchgebacken.

Mit der Backofen-Serie 400 bringt Gaggenau einmal mehr moderne Profi-Technik in die private Küche. Die Serie in außergewöhnlicher Optik und hoher Funktionalität lässt keinen Wunsch offen. Die Modelle BO 450/BO 451 enthalten einen hellrötlichbraunen Schamotte-Backstein, mit dem Pizza, Brot und Flammkuchen wie aus einem Steinbackofen gelingen.

Zugleich eröffnen sie 12 weitere Heizmethoden, darunter Eco-Heißluft, Flächengrill + Umluft, Kompaktgrill und Bräterfunktion. Mit dem Kerntemperaturfühler werden Fleisch, Fisch und Gerichte im Teigmantel auf den Punkt gegart. Ein Rotisserie-Drehspieß sorgt für rundum knusprig braunes Gargut wie Geflügel, Rollbraten oder Lammkeule.

Dank Pyrolyse werden auch hartnäckige Verschmutzungen bei der automatischen Selbstreinigung beseitigt. Dabei verbrennen Fett und Schmutz bei rund 500 Grad Celsius. Die zurückbleibende Asche lässt sich leicht herauswischen. Alle Funktionen werden über zwei Drehknebel gesteuert und sind auf dem TFT Touch-Display im Blickfeld.

Die Backofen-Serie 400 besticht auch durch ihre optische Wirkung im Raum: Materialien wie massiver Edelstahl prägen den starken Charakter. Grifflose Türen, die sich mit einer einzigen Berührung automatisch öffnen lassen, runden das Erscheinungsbild ab.

Foto: Schott und Miele

40 Jahre Glaskeramik-Kochfelder: Erst belächelt, heute ein Millionenseller

Kochen auf Glas – geht das denn? Vor 40 Jahren gingen die Meinungen der Fachleute darüber auseinander. Von „unsinnig“ bis „sensationell“ reichten die Urteile über ein Produkt, das die heutige Miele-Tochter imperial just zur Domotechnica 1971 vorgestellt hatte: ein Kochfeld aus schwarzer Glaskeramik. 1973 kamen die neuen Kochfelder auf den Markt und sollten bis heute einen beispiellosen Siegeszug antreten. Die Gründe für den Markterfolg: Die glänzenden Kochflächen verliehen den neuen Einbauküchen optischen Glanz und waren zudem viel leichter zu reinigen als die altbackenen Massekochplatten.

Dass es überhaupt zu dieser Erfindung kam, ist auch einer Verkettung glücklicher Umstände zu verdanken. Ende der 1960-er Jahre hatte der Glasspezialist Schott vom Max-Planck-Institut für Astronomie den Auftrag erhalten, für eine neue Sternwarte in Spanien Spiegelträger aus Glaskeramik herzustellen. Parallel dazu wurde in Mainz bereits Kochgeschirr aus Glaskeramik gefertigt. Das grundlegende Know-how und entsprechende Produktionsstätten waren also vorhanden. Parallele Entwicklungen gab es in den USA. Die Amerikaner fertigten eine Glaskeramik, die als Hitzeschutzschild für die Apollo-Raumkapseln diente. Die ursprüngliche Idee, das robuste Material für das Kochen einzusetzen, kam ebenfalls aus den Staaten. Die ersten Glaskeramik-Kochfelder aus US-Produktion waren weiß, verfärbten sich aber und rissen unter thermischer Belastung. Damit war dieses Thema für den amerikanischen Markt auf lange Zeit beendet. Die Nachricht von dem neuen, wenn auch wenig erfolgreichen Produkt, drang bis zu Schott und imperial. Beide Firmen unterhielten seinerzeit schon Geschäftsbeziehungen, da Schott Backofenscheiben für die imperial-Herde lieferte. Gemeinsam fassten die Unternehmen den Entschluss, dem Kochen auf Glaskeramik eine neue Chance zu geben. Klar war allerdings auch: Für einen Markterfolg musste das eigene Produkt deutlich besser sein als das, was die Amerikaner zustande gebracht hatten.

Das war einfacher gesagt als getan, denn in der Entwicklungsphase traten eine Reihe von Problemen zutage. Die ersten Kochflächen mussten aus gegossenen Glasblöcken gesägt werden. Wellige Oberflächen und eingeschlossene Blasen sorgten für eine hohe Ausschussquote. Die Heizkörper bestanden in der Anfangszeit aus gewendeltem Heizdraht und waren noch nicht ausgereift. Nach dem Einbau in die Arbeitsplatte kam es zu Brüchen, weil Holz nun einmal arbeitet und die Glaskeramik Spannungen nicht auffangen konnte. Die Lösung lag schließlich in einem speziellen Rahmen für die Kochfelder.

Am 29. Januar 1973 startete die Serienfertigung der ersten Glaskeramikflächen in Mainz an Schmelzwanne 13. Die auf Maß geschnittenen und dekorierten Glaskeramiken wurden an das Bünder imperial-Werk geliefert, wo sie einen Rahmen erhielten, mit Heizkörpern bestückt und verkabelt wurden.

Für imperial begann mit den neuen Kochfeldern eine wirtschaftlich erfolgreiche Zeit, denn die Bünder konnten über Jahre ihren Innovationsvorsprung behaupten. In Kooperation mit Schott wurde das Produkt weiterentwickelt, bessere Heizkörper und Glaskeramiken kamen zum Einsatz. Beide Unternehmen legten auch den Grundstein für erste Normen bei Glaskeramik-Kochfeldern, die zum Teil bis heute Gültigkeit haben. Durch den Aufsehen erregenden Erfolg von imperial sahen sich Wettbewerber veranlasst, ebenfalls Glaskeramik-Kochfelder ins Programm aufzunehmen. Weil in den Anfangsjahren die Stückzahlen noch gering waren, lohnte die Eigenfertigung nicht, und man ließ bei imperial produzieren. Das brachte Geld in die Kassen des Bünder Unternehmens und erleichterte die Spezialisierung ausschließlich auf Einbaugeräte: Hochwertige Herde, Backöfen, Kochfelder, Dunstabzugshauben und auch die weltweit ersten Einbau-Druckdampfgarer kamen aus den Produktionsstätten in Bünde und Arnsberg. 1989 übernahm Miele imperial und baute die Werke zu Kompetenzzentren für Kochfelder und Dampfgarer (Bünde) sowie Dunstabzugshauben (Arnsberg) aus. 2006 traf Miele die Entscheidung, imperial-Produkte im Sinne einer Ein-Marken-Strategie fortan ausschließlich unter dem Markennamen Miele zu vermarkten. Bis heute werden an den Standorten Arnsberg und Bünde ausschließlich Miele-Produkte hergestellt. Bezogen auf Kochfelder heißt das, Bünde produziert an die 190 verschiedenen Kochfeldtypen auf Glaskeramik-Basis unterschiedlicher Größe und Ausstattung sowie in einer Vielzahl von Ländervarianten für den weltweiten Markt.

Vom Glasspezialisten zum Technologiekonzern: In der Schott-Firmengeschichte ist die Erfindung der Glaskeramik-Kochfläche ein wichtiger Meilenstein. Schon zur Premiere auf der Domotechnica 1971 hatte sich das Unternehmen das neue Produkt unter dem Namen „Schott Ceran®“ schützen lassen. Sukzessive bauten die Mainzer mit dieser Marke ein neues Geschäftsfeld auf, das bis heute eine tragende Säule des Unternehmens ist. Lag die Zahl der verkauften Ceran-Kochflächen 1980 noch bei einer Million, so wird in diesem Jahr die 120-Millionste Kochfläche ausgeliefert. Schott ist damit der führende Hersteller für dieses Produkt in Europa. Inzwischen wird in Mainz die siebte Generation von Glaskeramik-Kochflächen unter dem Markennamen Schott Ceran® hergestellt. Als weltweit einziges Unternehmen setzt Schott dabei auf ein Produktionsverfahren, das ohne die Schwermetalle Arsen und Antimon auskommt. Dieses umweltfreundliche Verfahren war einer der Gründe für die Auszeichnung mit dem Deutschen Innovationspreis, den Schott 2010 erhalten hat.

Neben dem „Klassiker“ in schwarz sind heute auch transparente Kochflächen erhältlich, oder solche, die individuell nach den Designvorstellungen der Hausgeräteindustrie kreiert werden.

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